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Der 2009 zum 4. Mal ausgelobte Kaiser-Friedrich-Forschungspreis stellt erneut das Schwerpunktthema Optische Sensorik in den Fokus. Im Vergleich zu konventionellen Analyse- und Diagnostikverfahren arbeiten optische Sensoren berührungslos und schnell, benötigen keine Probenaufbereitung, beeinflussen den zu untersuchen den Prozess nicht und eignen sich daher hervorragend für eine in-situ Diagnostik unter Echtzeitbedingungen. Insbesondere neuartige Faser- und Nanotechnologien bieten bisher nicht gekannte Möglichkeiten der Miniaturisierung sowie eine Steigerung von Nachweisgenauigkeit und Selektivität. Entsprechend zukunftsweisende Sensorkonzepte sind Ziel der aktuellen Ausschreibung. Optische Sensoren haben in unserer modernen Welt einen hohen Stellenwert. Sie finden vermehrt Anwendung in den Bereichen Automobile, Umwelt, Medizin, zivile Sicherheitstechnik, Energieeffizienz oder Logistik, um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei dienen sie der Prozesskontrolle und -steuerung, der Qualitätsüberwachung und Arbeitssicherheit sowie der Sicherung kritischer Infrastruktur. Auch sind sie wesentliches Instrument der medizinischen Chirurgie, Diagnostik und Therapie. Nicht zuletzt stellt das Durchsetzen neuer gesetzlicher Bestimmungen zum Einhalten von Schadstoffbelastungen oder die Überwachung von Produktionsabläufen höchste Anforderungen an die Bereitstellung geeigneter Sensortechnologien.
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