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Der erstmals für das Jahr 2003 ausgelobte Kaiser-Friedrich-Forschungspreis widmet sich dem Schwerpunktthema „Optische Sensorik“. Gegenwärtige Einsatzbereiche optischer Sensoren sind in der Umwelt- und industriellen Prozesskontrolle, Qualitätsüberwachung, Arbeitssicherheit, Biotechnologien sowie der medizinischen Chirurgie, Diagnostik und Therapie zu finden. So eröffnen z.B. laseroptische Diagnostikmethoden gänzlich neue Anwendungspotentiale. Im Vergleich zu konventionellen Analyse- und Diagnostikverfahren arbeiten sie berührungslos und schnell, beeinflussen den zu untersuchenden Prozess nicht und zeichnen sich im Allgemeinen durch eine hohe Nachweisempfindlichkeit und Selektivität aus. Aufwendige Probennahmen und komplexe Auswerteroutinen entfallen. Ein wichtiges Anwendungsbeispiel ist die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen, verringerten Grenzwerte von Stoffbelastungen im Umweltbereich und in der Arbeitssicherheit. Damit ergeben sich deutlich erhöhte Anforderungen an diagnostische Verfahren zur Überprüfung bzw. Überwachung von Produktionsprozessen.
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