Preisträger 2011
Prof. Dr. Wolfgang Petrich, Leiter der Arbeitsgruppe Biophotonik
(Insitut für Physik der Universität Heidelberg)
Die Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises
2011 war und ist von großer Bedeutung für das gesamte
Vorhaben der minimal-invasiven Sensorik und - im wahrsten
Sinne des Wortes - eine "Krönung" der bisherigen
Ergebnisse. Der Preis zeichnet nicht nur das erfolgreiche Engagement des gesamten
Projektteams in besonderem Maße aus, sondern bestätigt uns, dass wir
gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern und nicht zuletzt mit
Hilfe der Projektfinanzierung durch die
Baden-Württemberg Stiftung auf dem richtigen Weg von einer "fixen
Idee" zur medizinischen Applikation sind. Die Auszeichnung hat viel positives
Echo sowohl in der Fachwelt als auch allgemein in der
Öffentlichkeit hervorgerufen und unterstützt somit auch in dieser Hinsicht
unser Bestreben, die Brücke zwischen akademischer
Grundlagenforschung und praxisnaher Anwendung zu schlagen. Ich bin überzeugt,
dass diese Preisverleihung ganz im Sinne des Stifters Dr.-Ing. Stöbich
die angewandte Forschung im Bereich optischer
Technologien gefördert hat und auch weiterhin stimulieren wird, um
letztlich einen deutlichen Impakt auf die industrielle
Nutzung dieser Technologie zu haben.
Preisträger 2009
Dr. Alexander Bachmann,
Kaveh Kashani-Shirazi, Markus-Christian Amann
(Walter Schottky
Institut der TU München)
Jia Chen, Andreas Hangauer und Rainer Strzoda (Siemens AG, Corporate Technology, Power & Sensor
Systems, München)
Der Gewinn des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises hat nicht nur
innerhalb der Universität und Siemens großes Interesse an unserer Arbeit
hervorgerufen, sondern auch in der Öffentlichkeit. Viele Zeitschriften
berichteten in Zusammenhang mit der Preisverleihung über die Gassensorik
und deren Zukunftsperspektiven. Diese große Resonanz ist mit einer
Doktorarbeit alleine sicher nicht zu erreichen und hat sich nicht
zuletzt auch im Lebenslauf äußerst positiv ausgewirkt.
Preisträger 2007
Dr. rer. nat. Thomas Riedl (TU Braunschweig, Gruppenleiter 'Advanced Semiconductors')
Dr. rer. nat. Hans-Hermann Johannes (TU Braunschweig, Akademischer Direktor, Gruppenleiter 'Applied organic Materials')
Der Gewinn des Kaiser Friedrich Forschungspreises hat für das Institut für Hochfrequenztechnik und unser Team eine phänomenale öffentliche Resonanz bewirkt. Vertreter aus den verschiedensten Bereichen der deutschen Industrie (Automobil, Luftfahrt, Spezialmaschinenbau, Medizin etc. ) haben großes Interesse an dem Einsatz transparenter Elektronik und transparenter OLED Displays in ihren jeweiligen Applikationen geäußert. Viele Anwender sind in der Zwischenzeit bereits mit ganz konkreten Anfragen an unser Institut herangetreten. In unseren Augen unterstreicht dieses breite Interesse, dass in Deutschland durchaus das Potential auch für fertigungstechnische Aktivitäten im Bereich Spezialdisplays gegeben ist. Besonders gefreut hat uns im Nachgang, dass unsere Entwicklung sogar in das Buch des Nobelpreisträgers Theodor W. Hänsch, „100 Produkte der Zukunft“ aufgenommen worden ist. Für unsere Forschungsarbeiten haben sich durch den Preis neue Möglichkeiten und Kontakte für die Initiierung von öffentlich geförderten Projekten ergeben, die an unsere Vorarbeiten anknüpfen und dabei neue Themenfelder erschließen. Ein konkretes Beispiel ist die Entwicklung von semitransparenter Photovoltaik. Für alle Preisträger in unserem Team stellt der Preis einen wichtigen Baustein der persönlichen Forscherkarriere dar. Dies gilt in besonderem Maße für unsere jüngeren Kollegen. So war für einen unserer Doktoranden der Gewinn des Kaiser Friedrich Forschungspreises sicherlich eine Auszeichnung, die sich positiv auf die Entscheidung der Alexander von Humboldtstiftung bei der Vergabe eines Fedor-Lynen Stipendiums für einen Postdoc-Aufenthalt an der Universität von Princeton ausgewirkt hat.
Preisträger 2005
Dr. Alexander Heisterkamp (Laser Zentrum Hannover e.V., Abt. Lasermedizin)
"Mit der Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises kam eine Unmenge an (positiver) Resonanz auf mich zu, vor allem durch viele Wissenschaftler, mit denen sich verschiedene Kooperationen anbahnen. Eine wirklich große Hilfe, die mir eine Einrichtung und Etablierung einer eigenen Forschungsgruppe am Laser Zentrum Hannover erheblich vereinfacht hat. Natürlich ist zusätzlich die finanzielle Seite des Preises hilfreich die ich zum Teil zu einem Besuch der Arbeitsgruppe von Prof. Mazur an der Harvard Universität zum Durchführen weiterer Experimente und der Etablierung weiterer Kooperationen genutzt habe. Auch der Besuch von internationalen Tagungen, für die normalerweise keine Mittel vorhanden sind, erlauben mir, unsere Forschungsergebnisse aus Niedersachsachsen einem internationalen Publikum zugänglich zu machen. Nicht nur die außergewöhnliche Atmosphäre der Kaiserpfalz, sondern auch die glänzende Organisation machten diesen Tag zu einem ganz besonderen Ereignis für mich."
1. Preisträger 2003
Thomas Kleine-Ostmann (TU Braunschweig, Arbeitsgruppe Prof. Martin Koch)
"Die Auszeichnung mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis hat eine erhebliche Aufmerksamkeit bewirkt, die es uns ermöglicht hat, unsere wissenschaftlichen Arbeiten besser in der Öffentlichkeit darzustellen. Durch die damit verbundene Berichterstattung ist ein erweiterter Personenkreis, gerade auch aus der Industrie, auf Anwendungsmöglichkeiten der Terahertz-Spektroskopie aufmerksam geworden. Diese Aufmerksamkeit war der Einwerbung von Drittmitteln für die Weiterentwicklung kompakter und industrietauglicher Messsysteme sehr förderlich. Auch für eine mögliche Firmengründung in der Zukunft wird die Auszeichnung sicherlich sehr wertvoll sein. Für mich persönlich war die Auszeichnung auch ein Karriereschub und hat mir geholfen, eine Festanstellung als Wissenschaftler an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zu bekommen."
2. Preisträger 2003
Dr. Ing. Stefan Hoffmann (Ruhr Universität Bochum, Arbeitsgruppe Prof. Martin Hofmann)
"Der Kaiser-Friederich-Forschungspreis hat uns einerseits die notwendige Öffentlichkeit geschaffen, um erste Projekte zu aquirieren und andererseits das Selbstverstrauen gegeben, den Start in die Selbständigkeit zu wagen. Die Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises hat ein sehr großes Medienecho hervorgerufen. Als Folge davon hat unsere Arbeitsgruppe an der Ruhr Universität Bochum zahlreiche Anfragen aus Industrie und Mittelstand bekommen. Aufgrund der Resonanz habe ich Lösungsvorschläge für Technologienanfragen - mit Terahertzstrahlung, aber auch auf Basis anderer optischer Technologien - entwickelt und Partner vermittelt und auf diese Dienstleistung ein Geschäftsmodell aufgebaut. Nach Abschluss meiner Promotion habe ich Anfang 2006, gemeinsam mit meinem Partner Dr. Nils Gerhardt, die photonIQ Technologieentwicklung GbR (http://photoniq.de) gegründet."
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